Tagesbestzeit für Wolfgang Stoß in Achenkirch

Eine Frage beschäftigte wohl alle TeilnnehmerInnen im Vorfeld zum neunten Lauf in Achenkirch. Gleichwohl die Frage nach dem künftigen ATMAS-Gesamtsieger in den Köpfen aller Beteiligten umherging, war wohl die Frage nach dem Wetterverlauf das bestimmende Gesprächsthema. Und ja, Achenkirch zählte wohl tatsächlich zu dem Lauf, der alle Stückerln spielte und allen Slalomkünstler ihr ganzes Können abverlangte. Anfänglicher Nebel gefolgt von Regen und kurzfristigem Sonnenschein, der letztendlich wieder vom Regen abgelöst wurde. Die Nerven der Aktiven waren durch das fortwährende Ummontieren der Räder auf nasse und wieder trockene Bedingungen durchaus strapaziert.

 

Und wer behielt die Nerven am Besten? - Es war ein absolut spannender Lauf bis zur letzten Runde, bei dem Wolfgang Stoß vom OMSVN Nenzing an diesem Tag eine Klasse für sich war. Drei Klassen konnte er für sich entscheiden und gleichzeitig seinen vierten (!) Tagessieg mit einer Bestzeit von 31.65 sec einfahren. Sein unmittelbarer Konkurrent Hans Exner konnte mit seiner Zeit von 32.62 sec in Achenkirch dieses Mal nicht mithalten. Die Überraschung lieferte Manuel Peter vom HP-Motorsport mit seinem dritten Platz und seiner Topmarke von 33.89 sec., der sich damit aller Voraussicht nach den Tiroler Meister 2014 sichern dürfte.

Bei Ramona Rindle vom Rennteam Amorgrafik lief es in Achenkirch nicht so rund wie gewohnt, es reichte nur für Platz 3. Der Sieg in der Damenwertung blieb aber in der Familie Rindle. Ingrid Rindle (Rennteam Amorgrafik) hatte die Nase vorne und verwies Nina Suitner vom MSC Wipptal auf den zweiten Platz.

In der Neufahrerwertung holte sich Mario Ragg vom AMC Leutasch vor dem letzten Lauf in Zell am Ziller die wichtigen Punkte und verwies dabei Christoph Lechner vom MSC Hetzenauer auf den zweiten Platz und Helmut Gritscher vom Racingteam Jenewein auf den dritten Platz.

 

Ein großes Dankeschön gebührt dem MSC Achenkirch, allen voran dem Obmann Thomas Lamprecht mit seinem Team für die reibungslose Durchführung dieser witterungswidrigen Veranstaltung, bei der die Streckenposten wahres Tiroler Durchhaltevermögen bewiesen.


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